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Frederik Wilkening hält Beobachtungen in einem Teamworkshop fest
Fokusthemen

Kein Produktkatalog. Fünf mögliche Einstiege.

Boost startet nicht mit einer Methode, sondern mit der Frage, woran das Team wirklich arbeiten will. Die folgenden Beispiele zeigen typische Arbeitsfelder – der Workshop selbst wird darauf zugeschnitten.

Beispiel · Kommunikation

Wenn Gespräche stattfinden – aber Relevantes nicht zuverlässig ankommt.

Arbeitsfrage

Was braucht unser Austausch, damit Informationen, Feedback und schwierige Themen früher und klarer besprechbar werden?

Mögliches Ergebnis
  • Konkrete Kommunikationsvereinbarungen
  • Klare Räume für Feedback
  • Ein gemeinsames Verständnis guter Ansprechbarkeit

Die Themen sind keine starren Pakete. Der Workshop wird erst nach der Auftragsklärung konzipiert.Mit Enneagramm-Vorerfahrung: Enneagramm-Fokustag →

Auftragsklärung vor Methode

Die Dramaturgie folgt der Frage, die am Ende beantwortet sein soll.

Ein guter Boost ist weder Vortrag noch Methodensammlung. Er schafft einen Arbeitsraum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und das Team selbst tragfähige Entscheidungen entwickelt.

Eure Arbeitsfrage
  1. 01

    Auftrag schärfen

    Woran soll nach dem Workshop etwas klarer sein?

  2. 02

    Arbeitsdesign bauen

    Methoden sind Mittel, nicht Produkt.

  3. 03

    Perspektiven zusammenbringen

    Die Lösung entsteht nicht auf dem Flipchart des Trainers.

  4. 04

    Verbindlich machen

    Vereinbarungen, Zuständigkeiten, nächste Schritte.

Was am Ende zählen soll

Nicht möglichst viele Flipcharts. Klarheit, die benutzt wird.

  • KlarheitGeteiltes Verständnis

    Worum geht es wirklich?

  • EntscheidungKonkrete Vereinbarungen

    Verantwortung, Entscheidungswege, Arbeitsabsprachen.

  • TransferNächste Schritte

    Wer macht was bis wann?

Wann ist ein Teamworkshop sinnvoll?

Ein Teamworkshop passt, wenn eine konkrete Arbeitsfrage gemeinsam geklärt werden soll: etwa Rollen und Verantwortung, Kommunikation, Entscheidungen, Schnittstellen oder gemeinsame Prioritäten. Dann braucht es weniger ein allgemeines Teamerlebnis als einen klar strukturierten Arbeitsraum.

Wenn dagegen Spannungen oder eine festgefahrene Verständigung das eigentliche Thema sind, ist der spezialisierte Weg Klärung und Konfliktmoderation passender. Und wenn es zunächst vor allem um Verbindung und gemeinsame Arbeitsfähigkeit geht, ist Connect der naheliegendere Einstieg.

Rahmen

Ein bis zwei Tage – je nach Tiefe des Arbeitsauftrags.

Jedes Format umfasst Auftragsklärung sowie Vor- und Nachbereitung. Ob ein Tag reicht oder anderthalb bis zwei Tage sinnvoll sind, klären wir vor der Beauftragung.

1 Tag

Für ein klar umrissenes Teamthema mit gemeinsamer Bearbeitung, Ergebnissicherung und Transfer.

1,5 Tage

Wenn das Thema etwas mehr Raum braucht – etwa für eine Vertiefung oder einen eigenen Transferblock.

2 Tage

Wenn das Thema mehr Perspektiven, Vertiefung oder eine zweite Arbeitsphase braucht.

Nach dem Vorgespräch erhaltet ihr ein persönliches Angebot. Der konkrete Leistungsumfang wird vor Beauftragung schriftlich vereinbart.

Nächster Schritt

Welches Thema soll nach dem Workshop klarer sein?

Im Vorgespräch sortieren wir Anlass, gewünschtes Ergebnis und den passenden Arbeitsrahmen. Wenn ein anderes Format sinnvoller ist, wird das dort sichtbar.

Illustration: Team überquert gemeinsam eine Hängebrücke an der Küste